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Eintrag von
05.04.2010

Fam. Berger aus München

Zu "Menschen in Europa" möchten wir (Münchner) von einem Urlaubserlebnis in der BIM in Wien berichten. Wegen eines Stellwerksschadens mußten wir eine Haltestelle vor Simmering in eine andere BIM umsteigen. Diese war bereits ziemlich voll. Meine Frau die bedingt durch das Gedränge beim Einkauf ziemlich geübt ist, bekam einen Sitzplatz. Ich war zu langsam und eine andere jüngere Frau setzte sich neben sie und ich stand daneben. Ein Wiener Ehepaar, daß meinen Blickkontakt zu meiner Frau sah, kom-mentierte dies mit den Worten "wos zomkehrt, kehrt zom!". Die jüngere Frau neben meiner Frau bekam das mit und sprang sofort auf. Ich versuchte die Frau zu überreden, sich wieder hinzusetzen, was mir nicht gelang. Darauf sagte meine Frau "so nett sind die Wiener". Meine Frau und ich haben daraus gelernt, wenn man so nett mit seinen Gästen umgeht, kommen sie gerne wieder !.

Ihre Fam. Berger aus München


Eintrag von
29.01.2010

Frau
Eleonore REST-HANEL
Fellergraben 7
3400 Klosterneuburg

Erlebnis verfasst am 14. Jänner 2010 – copyright by Frau Eleonore REST-HANEL

In der Bibel steht es ja
FRIEDE DEN MENSCHEN, DIE GUTEN WILLENS SIND!

VIELE Diktatoren, ich brauche sie ja nicht aufzuzählen, haben ganze Länder, ja Kontinente erobert! Man musste sie in der Schule lernen!

Doch  i c h  wurde von der Slowakei „erobert!“

Und das macht mich heute noch glücklich! Meine Pflegerinnen, die Marta, die Michaela, die Mirka, die Elena, sie haben einen Dauerplatz in meinem Herzen, so lange es schlägt!

Es war eine Zeit der Geborgenheit, als sie meine Mama pflegten! ICH KAM NACH HAUSE! Als Witwe immer alleine, von den Verwandten aber auch gewissen Nachbarn nie ernst genommen, war ich nicht glücklich! Wenn bei der Mama der Schnee geschaufelt wurde, ja nicht bis zu meinem Gartentürl! So musste ich die Stiegen hinauf, bis zum Keller meiner Mama schaufeln! Ich hörte sogar von den Helfern (von uns) „Sie haben mir nichts zu schaffen!“

Auf einmal stand die Marta da, und  Mutti musste es akzeptieren! Da mich meine Mama an keinen Eiskasten, in keinen Kasten ließ, waren wir froh, dass die Marta, was keine leichte Arbeit war, den Haushalt „auf Schuss“ brachte! Der Besuch der kam war begeistert! Während meine Tante mir vorhielt, dass ich bei meiner Mama gegessen hätte, war das erste, das Marta sagte, „DU ISST BEI UNS!“ An die guten Mehlspeisen denke ich noch heute gerne zurück, und ihre Torten aus der Slowakei habe ich sogar am Bild festgehalten! MMMMMM !!!!!!!

ICH MUSSTE „STRENG“ SEIN; SIE HÄTTE SONST NICHTS GENOMMEN!

So bin ich froh, ihnen die schweren Sachen die mir geliefert wurden auf meine Stiege zu stellen! Marta ich hab was, komm!

Marta lief herunter und holte sich alles! Als einmal viel Schnee war, wollte ich diesen erst nach dem Essen vor dem Haus wegräumen! Da schaute ich um elf Uhr aus meinem Fenster! Wer war da mit der Schneeschaufel vor dem Haus?  Es war meine Marta! Habe sie gleich „abgeschossen“, und wenn ich meine Alben hervorhole, kann ich mir dieses Bild ansehen! Als dann die Elena kam, die Michaela und die Mirka, war es auch so! Die Michaela war sogar in Japan! Sie hat studiert, ebenso wie Elena! Man musste sich das vorstellen, die schwere Arbeit geistig und körperlich, dann einfach mit dem Auto so weit fahren, Samstag studieren, lernen in der Nacht! Als meine Mama begraben wurde, waren sie bei dem letzten Weg alle da! Ein Kranz ist auf den Bildern zu sehen „AUS DER SLOWAKEI!“. Die Mama hatte schon ein schönes Alter erlebt! Sie kennen noch das Miteinander, das man bei uns leider schon sehr verlernt hat! Sie brachten mir oft etwas mit, eine Haushose, liebe Häferln für Tee und Kaffee und andere Kleinigkeiten! Wollte ich ihnen was geben sagten sie „Nix!“

Marta brachte auch den Garten in Ordnung, er sah dann aus wie ein Park! Ich habe fast das Kochen verlernt, aber mir hat alles geschmeckt von ihnen! Dass man für mich allein auch vier Topfenpalatschinken macht, habe ich vorher und auch nachher nicht mehr erleben dürfen! Wenn ich mit den Pensionisten mit dem Bus wegfuhr, dachte ich gern an meine Pflegerinnen!

Mit einem Nachbarn von der Mama bin ich heute noch böse, weil er so abfällig sagte  „De Slowaken!“

Vor mir liegen zwei wunderschöne Weihnachtskarten auf slowakisch! „ICH HAB VIEL ZU TUN, ICH STUDIER AUF HOCHSCHULE“ Die Marta malte noch ein liebes Mondgesicht dazu! EIN FROHES ERLEBEN DER HEILIGEN WEIHNACHTSNACHT UND GOTTES LEBEN IM NEUEN JAHR! MIRKA UND IHR GATTE JOSEF!

Morgen werde ich die zwei Karten beantworten!


Eintrag von
29.01.2010

Frau
Eleonore REST-HANEL
Fellergraben 7
3400 Klosterneuburg

Erlebnis verfasst am 14. Jänner 2010 – copyright by Frau Eleonore REST-HANEL

Bei einem Weinlesefest in Klosterneuburg suchte ich mir einen Platz!

Ich erwartete schon die blöde Antwort „Da ist besetzt!“ So ging ich mit meiner Kardinal-schnitte dahin! Doch da lud man mich ein, mich zu ihnen zu setzen! Die Dame ist eine Klosterneuburgerin, die einen Schweizer geheiratet hatte! Wir waren bald in der besten Unterhaltung! Da ich eine Lesung hatte vom Autorenverband, lud ich sie ein! Seither kommen sie jedes Jahr nach Wien, wo sie eine Wohnung haben! Nächsten Donnerstag holen sie mich ab, und wir fahren in das Stiftskaffee essen! Morgen muss ich ihnen die Anthologie herrichten! Doch das ist nicht alles!

In den Kriegstagen schlief eine Frau Jarka bei der Mama! Sie wanderte nach Amerika aus, doch meine Mama ließ mich nicht schreiben! Nach Mamas Tod fand ich die Karte, die ihr sehr wertvoll schien, in ihrer Küchenlade! Meine Cousine hätte sie glatt weggeschmissen! Ich schrieb und eine Antwort kam! Der Sohn, auch schon 80 Jahre schrieb, dass seine Mutter in einer Anthologie sei `Ledige Mütter in Krieg, Armut und anderen Umständen, Böhlau Verlag!´

Ich kaufte mir das Buch und auch eines für meine Schweizer! Jetzt hatte ich aber Glück! Die jetzige Anthologie hatte ich schon hergegeben! Doch ich bekomme noch einige Bücher! So gebe ich meines meinem lieben Besuch! Doch es bekommt noch besser! Ich schreib den Schweizern meine Geschichte. Diese machten einen Trip nach den USA! So suchten sie die Jarka in Misoula Mt. auf! Man war zwar sehr erstaunt, wurde mir erzählt.

Herr Jarka dürfte gerade krank gewesen sein! Doch ich bekam eine große Karte mit beider Unterschriften, und einen Riesenbüffel drauf!


Eintrag von
21.04.2008

Wir freuen uns sehr, die erste Unterstützung unsere Arbeit erhalten zu haben.
 
Eine Dame, österreichischer Nationalität, beschreibt den Charakter der eigenen Landsleute als sympathisch sowie eigensinnig. In der Reihe der Gastfreundlichkeit stehen die Griechen ganz oben, gefolgt von den Deutschen. In Italien dürfte unsere erste Autorin keine so guten Erfahrungen gemacht haben.
Heimat ist ihr sehr wichtig, Österreicher sind für sie Menschen, mit denen man durchaus auskommen kann, auch wenn sie beim Autofahren den Charakter wechseln. Sie gehen offensichtlich den Weg des geringsten Widerstandes, stellen sich aber dennoch als sehr pflichtbewußt dar.

Wir bedanken uns SEHR bei unserer ersten Autorin Frau Chr.